In der westfranzösischen Stadt Nantes ist es in der vergangenen Nacht in Breil und anderen Stadtteilen zu schweren Unruhen gekommen. Anlass war, dass ein „junger Mann“ bei einer Verkehrskontrolle von der Polizei erschossen wurde. Wie die Sicherheitsbehörden erklären, soll sich der 22-Jährige ihren Anweisungen widersetzt haben. Anschließend kam es, wie politisch korrekte Medien berichten, zu „Auseinandersetzungen zwischen Beamten und mit Molotowcocktails bewaffneten Jugendlichen“. Außerdem wurde ein Einkaufszentrum in Brand gesteckt.

Mit derlei beschönigenden Formulierungen soll verschwiegen werden, dass es sich bei den Unruhen in Nantes um einen mutmaßlichen Fall von Ausländergewalt handelt. So weist das Nachrichtenportal „Watson“ darauf hin, dass „die Unruhen mehrere als Brennpunkte geltende Stadtteile betrafen“. In der Onlineausgabe der „Presse“ findet sich schließlich der Hinweis, bei den Unruhevierteln handle es sich um „Banlieues mit hohem Migrantenanteil und hoher Jugend-Arbeitslosigkeit“. Und auf Twitter wurde das Bild eines jungen Afrikaners mit den Worten „Ruhe in Frieden, mein Typ“ gepostet.

Systematische mutwillige Zerstörungen haben in den Banlieues der französischen Großstädte eine traurige Tradition. Bei den Tätern handelt es sich in der Regel um die Kinder von Einwanderern, die mit ihrer Gewalt ihre Ablehnung des französischen Staates zum Ausdruck bringen.

[Text: B.T.; Bild: Wikipedia.org/Francois Schnell; Lizenz: Creative Commons Attribution 2.0 Generic]