Österreich ist wahrlich ein gefährliches Land! Nach Elfriede Blauensteiner, Josef Fritzl und dem Amokfahrer von Graz liegen diesmal Martin Sellner und 16 weitere hochgefährliche Schwerverbrecher in Ketten vor dem Grazer Straflandesgericht. Die Zeiten werden eben nicht besser.

Hat man damals noch ungezwungen seinen Ehegatten vergiftet oder die Tochter im Keller vergewaltigt, so fährt heute die Creme de la Creme des europäischen Verbrechens ganz andere Geschütze auf: Sie steigt etwa ohne Einholung einer Genehmigung in bestialischem Blutrausch auf fremde Hausdächer und entrollt Plakate! Wie entsetzlich!

Doch es kommt noch schlimmer: Laut Anklage sollen Plakate nicht nur entrollt, sondern auch aufgeklebt worden sein: etwa auf die Lokaltür zweier türkischstämmiger Familien. Und das, obwohl sie „arbeiten und Steuern zahlen“. Ein Skandal!

Den Höhepunkt dieser skrupellosen Verbrecherbande markiert allerdings die Störung einer „interkulturellen“ Lehrveranstaltung der Klagenfurter Universität, die sogar dazu führte, dass einigen anwesenden Studenten ein Kopfschütteln abgerungen wurde!

Für sich genommen mögen diese Delikte vielleicht harmlos erschienen, aber in summa gefährden sie ohne Zweifel das innerstaatliche Gesetzesgefüge und den mitteleuropäischen Frieden, weit über kontinentale Grenzen hinaus – sofern’s die noch gibt.

Auch die wachsame Staatsanwaltschaft meint, man habe „ viel zu lange weggeschaut“. Man hätte mit Sicherheit das Schlimmste verhindern können, hätte man die bösen Buben schon vor diesen entsetzlichen Demonstrationen eingekerkert.

Dass dagegen natürlich zahlreiche „rechtextreme Vernaderer“ und „Identitären – Sympathisanten“ wie Irmgard Griss von den NEOS oder der Justizsprecher der SPÖ auf die Barrikaden springen, war wohl absehbar. Doch auch wenn die Mühlen unserer Justiz langsam mahlen, sie mahlen – und das ist doch alles, was zählt – oder?

[Text: A.L.; Bild: Wikipedia.org/Ptolusque; Lizenz: CC BY-SA 4.0]