Deutschlands CSU-Innenminister Horst Seehofer wollte dieser Tage seinen „Masterplan“ vorstellen, hat sein Vorhaben aber zur Klärung von Einzelheiten verschoben. Dabei geht es im Wesentlichen um einen härteren Kurs in der Asylpolitik, insbesondere sollen sogenannte „Flüchtlinge“, die aus einem sicheren Drittstaat in die Bundesrepublik einweisen wollen und somit Asyltouristen sind, an der Grenze zurückgewiesen werden. Und damit setzt sich Seehofer, der auf seinem Plan beharrt, in Widerspruch zu Kanzlerin Angela Merkel, die weiterhin der Willkommenskultur anhängt. Tatsächlich werden die negativen Folgen der Masseneinwanderung nach Deutschland von Merkel und den Linken verharmlost.

Insgesamt wandert Seehofer auf den Spuren von Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz und Innenminister Herbert Kickl. Dabei dürfte die im Herbst anstehende Landtagswahl in Bayern, bei der Seehofers CSU Einbußen drohen, natürlich auch eine Rolle spielen.

Immer deutlicher wird zudem, dass der Widerstand gegen Merkels „Wir schaffen das!“-Politik zunimmt, und zwar nicht nur innerhalb der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag, sondern vor allem auch innerhalb der Bevölkerung. Wie die Grundstimmung in der Bevölkerung ist, zeigen nicht zuletzt Postings in sozialen Medien zur Ermordung eines 14-jährigen deutschen Mädchens durch einen „Flüchtling“ aus dem Irak. Merkel wird vorgeworfen, durch ihre verantwortungslose Politik die Voraussetzungen für diesen Mord und andere Verbrechen, die sogenannte „Schutzsuchende“ verübten, geschaffen zu haben.

Jedenfalls zeichnet sich ein Machtkampf zwischen Seehofer und Merkel ab. Sollte die Kanzlerin unterliegen, wäre dies das Ende ihrer politischen Karriere.

[Text: A.M.; Bild: Wikipedia.org/h-stt; Lizenz: Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0 International]