Eine „Willkommenskultur“ der besonderen Art legen in Finnland einzelne liebeshungrige Damen an den Tag. Wie die finnische Zeitung „Ilta- Sanomat“ berichtet, haben Frauen im Alter von 30 bis 40 Jahren minderjährigen männlichen Flüchtlingen Geld für Liebesdienste geboten.

Taina Cederström, Lehrerin im Aufnahmezentrum für Asylbewerber, bestätigte die Vorfälle gegenüber der Zeitung. Wie sie sagte, haben Frauen versucht, die Sexdienste minderjähriger Flüchtlinge während der Weihnachtsfeiertage am Bahnhof von Helsinki zu erwerben. Als Entlohnung wurden den Jungen 20 Euro geboten. Die Lehrerin vermutet, die Finninnen seien zu einer Feier unterwegs gewesen. Zwei solche Fälle haben sich – nach Aussage der Lehrerin – mit Sicherheit ereignet. Cederström befürchtet außerdem, dass minderjährige Migranten jetzt mehr Zeit am Bahnhof verbringen werden. Es bestehe die Gefahr, dass sie an die falschen Leute geraten, dass ihnen Drogen als Verdienstmöglichkeit angeboten würden.

Außerdem ist auch noch ein Vorfall bekannt geworden, bei dem es zu einer sexuellen Beziehung zwischen einer Rot Kreuz Mitarbeiterin und einem Asylsuchenden gekommen ist.

Die Finnen rätseln jetzt, ob es sich bei den Vorfällen um Auswirkungen des seit Herbst laufenden Aufklärungsprogrammes über die sexuelle und geschlechtliche Gleichberechtigung der Einwanderer handelt. Seitdem das Informationsprogramm läuft sind zahlreiche Fälle von Vergewaltigungen finnischer Mädchen durch Asylwerber bekannt geworden.

 

[Text: W. T.; Bild: Christoph Altrogge]