Die Grünen sind gerne im Bild. Und sie kommen beim ORF auch nicht zu kurz. Den politisch absolut Korrekten wird vom Staatsfunk immer wieder gerne ausgiebig Sendezeit zur Verfügung gestellt, damit sie der Öffentlichkeit erklären können, wie moralisch verrottet die anderen seien und wie geradezu exemplarisch sauber dagegen sie selbst. Gerne stellen sie sich als die Aufdecker von Skandalen, Bereicherungen und Korruption dar.

Der Kärntner Grünenchef und jetzige Landesrat Rolf Holub lies sich als Vorsitzender des Hypountersuchungsausschusses gerne als „Aufdecker“ feiern. Als für den HCB-Skandal zuständiges Regierungsmitglied ist er nun weit weniger öffentlichkeitsfreudig.

Auch jetzt gibt es einen Untersuchungsausschuss im Kärntner Landtag. Und hier geht es auch um Holub selbst. Schließlich soll er schon seit langem über das HCB-Problem im Görtschitztal informiert gewesen sein, hat aber weder die Öffentlichkeit informiert noch etwas zur Lösung beigetragen.

Nun stellt sich heraus, dass die Grünen versucht haben, unter Umgehung des Ausschusses Informationen vom Sachbearbeiter der Staatsanwaltschaft herauszulocken. Dieser hat dies aber abgelehnt und in einem Aktenvermerk festgehalten.

Der Ausschussvorsitzende vom BZÖ zeigt sich um das Ansehen des Ausschusses besorgt und der FPÖ-Klubobmann Christian Leyroutz verlangt den Rückzug des grünen „Agenten“ dem Landtagsabgeordneten Michael Johann: „Jemand der zum Bruch des Amtsgeheimnisses anstiftet, hat im Untersuchungsausschuss nichts verloren“ meint Leyroutz völlig zu recht. Man stelle sich nur vor, welchen Aufschrei es – vor allem bei den Grünen – gegeben hätte, wäre es ein Freiheitlicher gewesen der versucht hätte, die Staatsanwaltschaft zu korrumpieren.

 

W. T.

 

 

(Bild: FPÖ Kärnten)