Heute, Mittwoch, findet um 19 Uhr eine Kundgebung der Identitären Bewegung Österreichs (IBÖ) am Christian-Broda-Platz in der Nähe des Wiener Westbahnhofs statt. Eigentlich stattfinden hätte die Kundgebung in der Lindengasse im siebten Wiener Gemeindebezirk – dort, wo die Grünen ihre Parteizentrale haben. Aber dieser Versammlungsort wurde von der Polizei, wie sie über den Kurznachrichtendienst Twitter bekanntgab, untersagt. Angeblich, weil ein „polizeilicher Schutz der Versammlung an diesem Ort nicht möglich ist“. Tatsächlich wäre es für die Sicherheitskräfte leichter, in der Lindengasse die Teilnehmer der IBÖ-Kundgebung vor dem zu erwartenden linken Mob zu schützen als auf dem weitläufigen Christian-Broda-Platz.

Seitens der IBÖ kommt scharfe Kritik am Demonstrationsverbot vor der Grünen-Zentrale. Insbesondere verweist man darauf, dass das Argument mit der Sicherheit bloße Augenauswischerei ist: „Während türkische Mobs folgenlos durch unsere Straßen wüten, legt man patriotischen Demos Steine in den Weg“, erklärt die IBÖ auf ihrer Internetseite. Und des Weiteren heißt es: „Die Grünen haben offenbar Angst davor, mit der Wahrheit konfrontiert zu werden“. Denn Anlass der Kundgebung unter dem Motto „Eure Schuld“ sind die jüngsten Terroranschläge in Europa, die sich ohne die Massenzuwanderung der letzten Jahre und Jahrzehnte nicht ereignet hätten. „Mit einem wütenden Gedenken wollen wir die Hauptverantwortlichen offener Grenzen mit den blutigen Folgen ihrer Politik konfrontieren“, heißt es in einer Aussendung der Identitären Bewegung Österreichs.

Und eine der Hauptverantwortlichen sind für die Patrioten die Grünen, die auf offenen Grenzen beharren: „Sie halten die Grenzen offen und verhindern die Remigration. An ihren Händen klebt das Blut von Bataclan, Nizza, Würzburg und Ansbach.“ Deshalb sollten sie nun mit den „Folgen ihrer Taten“ konfrontiert werden.

 

[Text: B. T.; Bild: Facebook IBÖ]