George Soros spielte nach dem Maidan-Putsch in der Ukraine im Februar 2014 bei der Eskalation der Spannungen zwischen den USA und der EU auf der einen und Russland auf der anderen Seite eine entscheidende Rolle. Das bringen nun von der Enthüllungsgruppe „DC Leaks“ veröffentliche interne Dokumente der Open Society Foundation (OSF) und der International Renaissance Foundation (IRF), die beide von dem milliardenschweren Spekulanten und notorischen Russlandhasser finanziert werden, zutage.

Besonders aufschlussreich ist das Gesprächsprotokoll über ein Frühstück mit dem US-Botschafter in Kiew, Geoffrey Pyatt, vom 31. März 2014. Darin lehnt „GS“ – diese Initialen stehen für George Soros – den von Russlands Präsidenten Wladimir Putin zur Lösung der heraufziehenden Krise ins Spiel gebrachten Plan zu einer Föderalisierung der Ukraine, der den mehrheitlich russisch besiedelten Gebieten im Osten des Landes mehr Rechte gebracht hatte, ab. Denn eine Föderalisierung der Ukraine würde „im Ergebnis Russland mehr Einfluss und die De-facto-Kontrolle über die östlichen Regionen der Ukraine geben“.

Wie der Inhalt des Gesprächsprotokolls zeigt, war es Soros, der den Ton angab. So ersuchte der US-Botschafter Soros um eine Kritik der US-Politik und was die Regierung in Washington unternehmen sollte. Und Soros forderte Sanktionen gegen Russland, und nicht nur von den USA, sondern auch von der EU.

 

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[Bild: Niccolò Caranti/wikimedia.org]