Mehr als 15.000 „Flüchtlinge“ kamen offiziellen Angaben heuer bereits in Spanien. Und die Tendenz ist stark steigend. Grund dafür ist die Asylpolitik der neuen sozialistischen Regierung von Ministerpräsident Pedro Sanchez, die sehr einwanderungsfreundlich eingestellt ist. So ließ sie etwa das NGO-Schiff „Aquarius“ einen spanischen Hafen anlaufen und über 600 illegale Einwanderer an Land kommen. Und dieses Beispiel verfehlte seine Signalwirkung nicht.

Wie Medien berichten, verlagert sich illegale Einwanderungsroute über das Mittelmeer zunehmend von Italien nach Spanien. Das beweist, wie rasch sich Schlepper und ihre NGO-Helfer auf die neuen politischen Verhältnisse in Spanien eingestellt haben, nachdem Italien unter dem neuen Innenminister Matteo Salvini nun eine konsequente Asyl- und Einwanderungspolitik betreibt.

Die neue spanische Linksregierung erweist sich zudem gewissermaßen als Nachfolgerin der alten italienischen Linksregierung. So wie früher Rom lässt nun heute Madrid zahllose illegale Einwanderer ins Land kommen, wohl wissend, dass diese nicht in Spanien bleiben sondern in jene Länder weiterziehen werden, wo üppige Sozialleistungen warten.

[Text: A.M; Bild: Wikipedia/Pool Moncloa/César P. Sendra; Lizenz: gemeinfrei]