Seitdem in Madrid die linke Regierung im Amt ist und Italien seine Häfen für sogenannte Migranten gesperrt hat, sind zehntausende illegale Einwanderer über das westliche Mittelmeer nach Spanien gekommen. Dort wollen die meisten aber nicht bleiben. Diejenigen, die dennoch bleiben, verdingen sich zumeist als Erntehelfer in der Landwirtschaft, während der Großteil nach Mitteleuropa weiterzieht. Seit Jahresbeginn verzeichnet Spanien offiziell mehr als 21.000 illegale Ankünfte über das Mittelmeer.

Damit die „Migranten“ rascher nach Frankreich oder Deutschland weiterreisen können, ist es nun zu einer fragwürdigen Zusammenarbeit der Regierung und dem spanischen Roten Kreuz gekommen. Im Auftrag der Regierung werden die angeblichen Flüchtlinge vom Roten Kreuz laut Medienberichten mit Wasserflasche, Butterbrot und Busticket ausgestattet.

Das Verhalten der spanischen Linksregierung zeigt, wie es um die vielzitierte europäische Solidarität bestellt ist. Spanien beteiligt sich nicht an der Bekämpfung der illegalen Masseneinwanderung, nach Europa, sondern fördert diese, indem es die Rolle eines staatlichen Schleppers übernimmt. Und darüber hinaus fordert Madrid auch noch EU-Hilfe zur Finanzierung seiner Schleusertätigkeit.

[Text: A.M.; Bild: Wikipedia.org/Irish Defence Forces; Lizenz: CC BY 2.0]