Ein geradezu erschütternder Bericht über die armen Flüchtlinge war erst kürzlich wieder im „Focus“ zu lesen. Kaum in Deutschland angekommen, Not, Krieg und sonstigen Unbilden gerade noch entronnen, haben sie hier mit neuen Fährnissen zu kämpfen, die ihnen das Leben schwer machen. Nicht nur fehlender Schokopudding am vom Steuerzahler gesponsertem Buffet, was schonmal dafür sorgen kann, dass eine Asylunterkunft als Unmutsäußerung der Traumatisierten in Flammen aufgeht. Wie angeblich voriges Jahr in Düsseldorf geschehen, als Mohammed B. genannt Hamza, 26 Jahre alt, ein marrokanischer „Syrer“, während des Ramadan den Pudding vermisste und angeblich die Asyl-Halle aus Protest illuminierte, Schaden 10 Millionen Euro. Der Prozess gegen ihn und einen Algerier endete mit Freisprüchen im Zweifel für die Angeklagten. Der Hauptangeklagte, der in U-Haft saß, muss von der Staatskasse für jeden Haftmonat mit 750 Euro entschädigt werden. Der Mitangeklagte war schon eher auf freiem Fuß. Von den Problemen mangelhafter Verpfl egung abgesehen, gibt es nun neue Kalamitäten, die Merkels Schützlinge das Leben schwer machen. Denn, so der „Focus“, tappen viele von ihnen in die Schuldenfalle. Kaum der deutschen Sprache mächtig, unterzeichnen sie Verträge bei Mobilfunkanbietern, um mit ihren daheimgebliebenen Liebsten telefonieren zu können, da sie wohl keine Mobilfunkverträge haben. Auch Fitnessstudios oder Stromverträge bergen ein Risiko“, so der „Focus“, denn die Schutzbedürftigen schließen teure Verträge ab, die sie nicht bezahlen können.
Kommt dann der Zahltag, können sie es sich nicht leisten, dennoch fordern die Anbieter das Geld ein. „Verzugszinsen, das Inkassobüro und am Ende der Schufa-Eintrag folgen“, so ein Elend. Dann fragt man sich doch, ob die Flüchtlinge, die hier über ihre Verhältnisse leben, es nicht schon in der Heimat taten und einfach vor ihren Schuldnern flohen, also doch „echte“ Flüchtlinge sind.

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