Das interne Chaos rund um die Neuauflage der GroKo lässt die SPD in der Wählergunst immer tiefer sinken. In einer aktuellen Umfrage des Insa-Instituts für die „Bild“-Zeitung kommen die Genossen nur mehr auf 16,5 Prozent, das bedeutet gegenüber der Bundestagswahl vom 24. September einen Verlust von vier Prozent. Damit liegen die Roten nur mehr 1,5 Prozent vor der AfD, die mittlerweile bei 15 Prozent liegt. Damit wird deutlich, dass die AfD entgegen aller Diffamierungsversuche des Altparteienkartells drauf und dran ist, sich zu einer neuen Volkspartei zu entwickeln. Und die AfD ist die eindeutig stärkste Oppositionspartei, da Grüne auf 13 Prozent, die Linke auf 11,5 Prozent und die FDP auf 10,5 Prozent kommt.

Der Insa-Umfrage zufolge muss auch die Union ordentlich Federn lassen, denn CDU und CSU kommen auf nur 29,5 Prozent. Bei der Bundestagwahl kam die Union noch auf 33 Prozent. Sollten nun die SPD-Mitglieder Nein zum Koalitionsvertrag sagen und käme es zu Neuwahlen, wäre also mehr als fraglich, ob dann Union und SPD eine Mehrheit erreichen könnten.

In der bundesdeutschen Parteienlandschaft zeichnet sich somit ein historischer Umbruch ab. Die SPD ist längst keine Volkspartei mehr und bereits 15 Prozent der Bundesbürger fordern mit ihrem Bekenntnis zur AfD einen Systemwechsel ein.

[Text: B. T.; Bild: Wikipedia/Ziko van Dijk; Lizenz: Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported]