Am 10. Oktober feiert das Land seit knapp 100 Jahren die Wiederkehr des Jahrestages der Kärntner Volksabstimmung 1920.

Damals hatten nach dem Kärntner Abwehrkampf die Siegermächte des ersten Weltkrieges entschieden in bestimmten Bezirken eine Abstimmung der Bevölkerung abzuhalten, die über den Verbleib dieser besetzten Gebiete bei Österreich entscheiden sollten. Die Truppen des neugegründeten SHS-Staates waren nach Beendigung des 1. Weltkrieges in Kärnten eingefallen und hatten weite Gebiete Kärntens für sich beansprucht. Durch den Widerstand heimgekehrter Weltkriegssoldaten und der aufopfernden Unterstützung der Zivilbevölkerung konnten die Südslawen zurückgedrängt und die Abstimmung erzwungen werden. Trotz massiver Behinderung in den besetzten Gebieten stimmten die dort lebenden Kärntner für Österreich. Seit dem ist der Abstimmungstag Kärntner Landesfeiertag und wir jedes Jahr festlich begangen.

Seit der Machtergreifung durch die rot-schwarz-grüne Koalition wird versucht, die heimattreuen Feierlichkeiten im Sinne der „political correctness“ zu torpedieren. Ganz gegen die Interessen der Kärntner Bevölkerung, für die das Gedenken an diese heldenhafte, aufopfernde Großtat ihrer Ahnen mit der demokratischen Entscheidung zur Heimattreue.

Dies stößt den Freiheitlichen in Kärnten bitter auf. Als „Affront gegenüber der Kärntner Bevölkerung“ bezeichnet Klubobmann Leyroutz die Anberaumung einer Landtagssitzung zum Thema Heta- ergleich durch LH Kaisers SPÖ just an diesem Feiertag. „Die Angebotsannahme der Heta-Gläubiger auf eine Stufe mit dem Kärntner Landesfeiertag zu stellen sei ein ungeheuerlicher Affront gegenüber den Kärntnerinnen und Kärntnern, die mit Leib und Leben ihre Kärntner Heimat verteidigt haben. Wir Freiheitliche wollen nicht, dass am Kärntner Landesfeiertag, darüber gejubelt wird, dass sich Kärnten auf Jahrzehnte massiv verschuldet und am Gängelband des Bundes hängen wird, obwohl diese Bundesregierung Kärnten erst durch die Verstaatlichung ohne Notwendigkeit in diese Lage gebracht hat“, zeigt sich Leyroutz entrüstet und kritisiert die Strategie der Roten: „Dieser Aktionismus passe nahtlos in das politische Verständnis der SPÖ, die mit der Verdrehung von historischen Tatsachen bzw. der stetigen Slowenisierung (bei Feierlichkeiten zum 10. Oktober, slowenische Sprache in die Landesverfassung) die deutschsprachige Bevölkerung diskriminiere.“

 

[Text: W. T.; Bild: Werner Faymann/wikimedia.org]