Wenn es gegen patriotische Parteien geht, fühlen sich nicht nur sogenannte Künstler bemüßigt, zu hetzen, sondern zunehmend auch Sportler und Sportfunktionäre. So sagte kürzlich Ulrich „Uli“ Hoeneß, Präsident des Fußballvereins Bayern München. „Mein Traum wäre es – aber leider unerfüllbarer -, wenn die AfD nicht in den Landtag käme.“ Am 14. Oktober werden die Bayern zu den Urnen gerufen, und in Umfragen liegt die Alternative für Deutschland bei 13 Prozent, womit sie den Einzug in den Landtag locker schafft.

Es ist nicht das erste Mal, dass Hoeneß gegen die AfD hetzte. Anfang Jänner 2017 sagte der Sportfunktionär, für ihn seien die AfD-Politiker „Besserwisser, nicht Bessermacher“, weshalb „alles getan werden muss, um diese Leute zu entlarven.“ Zudem meinte Hoeneß, es sei „sehr wichtig, dass wir in Europa keine rechten Mehrheiten kriegen und dass die Systemparteien CDU/CSU, die SPD oder auch die Grünen in der Lage sind, die Wähler zurückzuholen".

Apropos Bessermacher: Ein solcher ist gewiss Hoeneß nicht, und schon gar kein Vorbild. Vielmehr handelt es sich bei Hoeneß um einen wegen Steuerhinterziehung verurteilten Kriminellen, der mehr als eineinhalb Jahre im Gefängnis verbrachte.

[Text: B.T.; Bild: Wikipedia.org/Harald Bischoff; Lizenz: CC BY-SA 3.0]