In den letzten fünf Jahren sind die Mieten um rund 15% gestiegen. Egal ob die Wohnung privat, genossenschaftlich oder von der Gemeinde vermietet wird, überall muss man deutlich mehr zahlen und die Preise werden noch weiter steigen. Trotzdem freut man sich von offizieller Seite in Wien, dass die Bevölkerung in der Stadt doppelt so schnell wächst wie im übrigen Bundesgebiet. Und bereits in 15 Jahren soll die Einwohnerzahl Wiens auf über Zwei Millionen steigen. Das dies logischerweise auch mit der Verknappung an Wohnraum zusammenhängt, das wird sowohl von den allermeisten Medien - wie natürlich von den Regierenden – ausgeblendet. Auch hier zeigt sich, wie die ungebremste Einwanderungspolitik der Linken in Wirklichkeit nur dem Kapital nützt, für die Bevölkerung aber führt diese Entwicklung zum direkten Schaden. Auch der angekündigte Neubau von tausenden Gemeindewohnungen ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein, der aber einen weiteren Widerspruch der angeblichen „Ökostadt“ unter Rot-Grün zeigt. Die Verbauung und Versiegelung der letzten Grünflächen und auch der weitere Flächenfraß durch logischerweise ansteigenden Verkehr, passen nämlich so gar nicht zu dem grünen Anspruch, den sich die linke Stadtregierung so gerne selbst stellt.

 

H. W.

 

(Bild: PID / Jobst)