Irene P., Absolventin einer Polytechnischen Schule, arbeitete selbständig in der Modebranche. Die junge Unternehmerin war in den soziallen Netzwerken auch als „Sativa“ bekannt. Dieses Pseudonym bezeichnet eine Gattung der Hanfpflanze. Ein weiterer Hinweis auf eine Verbindung des Opfers zum Milieu. Ob die Ermordung auch mit der illegalen Droge zusammenhängt, konnte die Landespolizeidirektion Salzburg allerdings noch nicht bestätigen. Allerdings war Irene P. im November zu einem Gerichtstermin vorgeladen, bei dem sie gegen mögliche Hintermänner aussagen hätte sollen.
Laut Statistik des Bundeskriminalamtes ist der Konsum und Verkauf von Cannabis massiv im Steigen. Aus diesem Grund plant die türkis-blaue Regierung eine Verschärfung der Gesetze gegen die Verbreitung von Cannabis-Produkten. Samen und Stecklinge von weiblichen Hanfpflanzen, die den psychoaktiven Stoff Tetrahydrocannabinol (THC) produzieren, sind derzeit legal in sogenannten Growshops erhältlich. Die Verkäufer der illegalen Droge stammen laut Bundeskriminalamt weitgehend aus den Maghreb-Staaten und Westafrika, aber auch Asylwerber aus Afghanistan sind bereits im Bereich des Cannabishandels etabliert.

[Text: A.P.; Bild: Wikipedia/Torben Hansen; Lizenz: CC BY 2.0]