Gerald Cotten, der Gründer der Plattform Quadriga CX verstarb an der Autoimmunerkrankung Morbus Crohn im Dezember. Auf das hinterlassene Geld im sogenannten „Cold Storage“ kann womöglich nie wieder zugegriffen werden, obwohl es eigentlich noch da ist. Hinzu kommen Probleme mit mehreren Zahlungsdienstleistern. Da bislang keine Bank für die Zusammenarbeit gefunden wurde, werden die Gelder bis zum Ende der Untersuchungen zurückgehalten.

Zwar wurden Experten engagiert, aber jegliche Mühe scheint vergebens. Die Börse hatte 26.500 Bitcoin im Wert von fast 100 Millionen Dollar verwaltet. Neben des Bitcoins wurden noch andere Kryptowährungen gehandelt.

Dieselbe Problematik zeigt sich jedoch öfters: Sterben die Besitzer unerwartet, ohne die notwendigen Vorkehrungen zu ziehen, können Millionen Dollar für immer verschwinden. Deshalb kann die Kryptowährung tendenziell deflationär gewertet werden.

 Außerdem erschüttern aggressive Hack Attacken die Bitcoin-Welt . Dies war übrigens der Grund warum Quadriga CX den größten Anteil des Kapitales in den hochgesicherten „Cold Storage“ speicherte.

Der Absturz des Bitcoin Kurses darf daher niemanden überraschen. Das Vertrauen in die Kryptowährung ist praktisch vollkommen verflogen und wird es auch bleiben, sollte des verlorene Password nicht rekonstruiert werden und damit die Anleger wieder zu ihrem Geld kommen.

[Text: A.P.; Bild: www.wikipedia.org/Matthäus Wander; Lizenz: CC BY-SA 3.0]