Der Schuldenstand Wiens wird bald sechs Milliarden Euro betragen, aber das hindert die rot-grüne Stadtregierung in keiner Weise, mit Subventionen großzügig zu sein. Wie aus dem von Finanzstadträtin Renate Brauner (SPÖ) vorgestellten Subventionsbericht hervorgeht, kommen vor allem den Sozialisten nahestehende Vereine und Initiativen in den Genuss des Steuergelds. Das von der Wiener SPÖ organisierte Donauinselfest erhielt 2015 die stolze Summe von 1.810.000 Euro. Die Kinderfreunde wurden für verschiedene Projekte mit mehreren Millionen Euro gefördert.

Im Subventionsbericht finden sich Posten, die man als politisch korrekte Steuergeldverschwendung bezeichnen kann. So wurde im Vorjahr „poika - Verein zur Förderung von gendersensibler Bubenarbeit in Erziehung und Unterricht“ für den „laufenden Betrieb“ mit 40.000 Euro bedacht, und „Türkis Rosa Lila Tipp, Verein zur Beratung, Information und Bildung, sowie zur Förderung der Kommunikation und kulturellen Arbeit von Lesben, Schwulen und Trans*Personen“ mit immerhin noch 18.000 Euro. Dem Ausländer- und Asylantenlobby-Verein „ZARA – Zivilcourage und Anti-Rassismus Arbeit“ wurden 52.866 Euro überweisen.

Als Fass ohne Boden erweist sich der Bereich „Integration und Diversität“. Hier wird unter anderem „Diverse FördernehmerInnen“ der Betrag von 4.916.665 Euro zuerkannt, und zwar zur „Förderung von Lehrgängen für erwachsene Migrantinnen und Migranten im Bereich Basisbildung/Grundkompetenzen“. Für „FIBEL - Fraueninitiative Bikulturelle Ehen und Lebensgemeinschaften“ wurden im vergangenen Jahr 89.471 Euro lockergemacht, und die „Nachbarinnen in Wien" – die „migrantischen Familien“ eine „muttersprachliche Begleitung“ anbieten – von Einwanderern wird im rot-grün regierten Wien nicht verlangt, dass sie Deutsch lernen – 25.000 Euro. Aufgrund der Masseneinwanderung wird auch über verschiedene Organisationen der Asylindustrie das Füllhorn ausgeschüttet, wobei vor allem die Caritas vom Steuergeld profitiert.

Der „Verein Frauenhetz - Feministische Bildung, Politik, Kultur“ wurde 2015 „für den laufenden Betrieb“ mit 48.880 Euro subventioniert, und das Amerlinghaus, das ein Zentrum des Linksextremismus in Wien ist, mit über 400.000.

 

[Text: B. T.; Bild: Avij/wikimedia.org]