Eine blasse Vorstellung lieferten SPÖ-Bundeskanzler Werner Faymann und sein ÖVP-Vize Reinhold Mitterlehner heute im Nationalrat, als sie in einer Erklärung die angeblich „größte Steuerreform in der Zweiten Republik“ vorstellten. Wesentliche Eckpunkte sind leider nicht, die Tarifreform zur Entlastung von Einkommen durch eine Reduktion der Staatsausgaben zu finanzieren, sondern durch Erhöhung anderer Steuern.

Dies kritisierten in der Nationalratssitzung in aller Schärfe alle Oppositionsparteien, voran der Bundesparteiobmann der Freiheitlichen, Heinz-Christian Strache, der da meinte, dass man seitens der Regierung nicht in der Lage sei, den Faktor Arbeit kostengünstiger zu machen, und dass die Entlastungen, die 2016 für die Arbeitnehmer zu Buche stehen werden, durch die kalte Progression bereits in zwei Jahren wieder wegfallen würden.

 

W. M.

 

 

(Bild: ZZ-Archiv)