Das 1976 vom legendären Steve Jobs in einer Garage gegründete Unternehmen jagte bislang einen Umsatzrekord nach dem anderen. Die mittlerweile eine Billion Dollar schwere Firma erlangte durch Innovationen, wie dem ersten tastenfreien Mobiltelefon, dem „iPhone“, Kultstatus. Aufgrund dessen spielt das Preisleistungsverhältnis keine Rolle mehr. Die überteuerten Produkte sind vielen ein Monatsgehalt wert. Nun wird eben dieser Monatssold über die „Apple Gadgets“ auch in Deutschland verfügbar sein.

Wozu braucht man dann noch das Bargeld? Diese Frage hat man sich in Schweden schon längst gestellt und dementsprechend gehandelt. Unter dem Motto „Geld stinkt doch“ schafften viele Restaurants, Boutiquen und Geschäfte die Barzahlung ab. Auch wenn dies zu einer markanten Depression geführt hat, etablieren sich Apple Pay und Konsorten immer mehr. Laut „Bloomberg“ nutzen nur noch 25 Prozent der Schweden einmal oder mehrmals in der Woche überhaupt Bargeld. Auch in Deutschland wird wohl der Notfallsgroschen bald nicht mehr im Sparstrumpf unter dem Kopfpolster liegen. Denn sowohl die Sicherheit als auch die ohnehin durch elektronische Geräte eingeschränkte Privatsphäre und Verfügungsfreiheit wären mit einer „Bargeld-Abschaffung“ völlig außer Kraft gesetzt.

Ein weiterer Eingriff in die persönliche Freiheit des Bürgers. Deshalb: lieber Bargeld für den knackigen Apfel, als digitales Zahlen mit dem angebissenen „Apfel“.

[Text: A.P.; Bild: campaignlive.co.uk]