In der gestrigen Pressestunde nahm der FPÖ-Bundesparteiobmann unter anderem zu der Frage Stellung, wie die Griechische Staatsschuldenkrise zu lösen wäre. „Die Position der FPÖ wäre es seit jeher gewesen, dass Griechenland gar nicht in die Gemeinschaft der Einheitswährung hätte aufgenommen werden dürfen“, erklärte Strache sinngemäß. Tatsächlich ist 2001, als Griechenland zwei Jahr später als Österreich der Währungsunion beitrat, mit falschen Zahlen gearbeitet worden. Bezeichnenderweise, ließ sich Griechenland damals von Goldman Sachs, einem international tätigen Investmentbanking-Unternehmen beraten. Jene Firma, die damals Mario Draghi, den jetzigen Chef der Europäischen Zentralbank beschäftigte.

„Der Schaden werde immer größer“, meinte Strache, „wenn man versucht mit ständig neuem Geld diesen unhaltbaren Zustand aufrecht zu erhalten“. Daher sollten die Griechen wieder zu einer eigenen Landeswährung zurückkehren, das wäre auch in ihrem eigenen wirtschaftlichen Interesse.

Auf den Einwand, die Griechen würden das gar nicht wollen, entgegnete H.-C. Strache: „ Lassen Sie einmal die Griechen in einer Volksabstimmung entscheiden, ob sie das wollen oder nicht!“

 

W. T.

 

(Bild: FPÖ)