150 Anzeigen gab es nach den gewalttätigen Demonstrationen gegen den Wiener Akademikerball 2015. Wie Justizminister Wolfgang Brandstetter nun in der Beantwortung einer Anfrage des FPÖ-Justizsprechers Harald Stefan mitteilte, laufen Strafverfahren gegen elf bekannte und weitere unbekannte Täter. Zusätzlich gibt es eine hohe Zahl verwaltungsrechtlicher Verfahren.

Was der Österreichische Regierungsfunk (ORF) und gleichgeschaltete Medien als „weitgehend friedliche Demonstrationen“ bezeichnet hatten, stellt sich im Strafverfahren gegen die linken Unruhestifter wie ein Auszug aus einem Verbrechenshandbuch dar. Delikte wie Sachbeschädigung, Körperverletzung, Widerstand gegen die Staatsgewalt, Nötigung, gefährliche Drohung, Landzwang und die Bildung einer kriminellen Vereinigung werden den selbsternannten Antifaschisten zur Last gelegt.

Er sei nun gespannt, erklärte Harald Stefan, wie viele Verfahren vor Gericht geführt würden und ob sich dabei noch herausstelle, welche der Beschuldigten Mitglieder von Jugend- und Studentenorganisationen der Grünen und der SPÖ seien. „Der Justizminister konnte diese Frage leider vorerst nicht beantworten.“

 

W. T.

 

 

(Bild: Parlamentsdirektion/WILKE)