Doch sollte man nicht den Fehler machen die Schuld alleine bei den Einwanderern zu suchen. Zumindest für Frankreich weiß man, dass linksextremistische Hetzer die meist arbeitslosen, weitgehend ungebildeten, aber seltsam selbstbewussten jungen Einwanderer gerne für ihren Kampf gegen die Polizei missbrauchen. Dass man von all dem wenig bis gar nichts in den Systemmedien zu lesen und sehen bekommt, ist bezeichnend, und beweist, dass der Vorwurf der Lügenpresse seine Berechtigung hat.

Dass es in mindestens 20 französischen Städten in den letzten Tagen zu Ausschreitungen, vor allem von jungen Einwanderern gekommen ist, scheint unseren angeblich so objektiven Medien vollkommen egal zu sein. Hat man doch auch keinen Platz mehr, da man ja in einer schon lächerlichen Weise versuchen muss, Herrn Donald Trump ans Bein zu pinkeln. Sollte sich doch vereinzelt eine kleine Meldung über Unruhen in die Presse verirren, dann berichtet man höchstens von „Jugendlichen“, um sich damit aber auch gleich in einen Widerspruch zu verwickeln. Denn man hat ja natürlich auch eine Entschuldigung für die Vorfälle parat, bei denen erstaunlich oft angebliche Polizeigewalt gegen Minderheiten als Auslöser herhalten muss.

Warum dann aber immer nur „Jugendliche“ in den Überschriften zu finden sind, bleibt ein Rätsel. Genauso, wie man sich wenig um die wahren Hintergründe kümmert. Immerhin ist es eher unwahrscheinlich, dass nicht auch andere Ursachen zu derartigen Gewaltausbrüchen führen. Aber für die meist linken Schreiberlinge ist die Polizei ja prinzipiell ein Hassobjekt, und wenn sie dazu herhalten kann, Gewaltexzesse von Einwanderern zu entschuldigen, ist sie hoch willkommen. Der jüngste Fall in Schweden ist jedenfalls interessant, weil dort die Polizeisprecher bei ihrer Version bleiben, dass es beim angeblichen Auslöser keinerlei Verletzte gegeben hat, also auch keine Polizeigewalt.

 

[Text: H. W.; Bild: Fir0002/Flagstaffotos]