Die Kampagne gegen Generalsekretär Kickl im linkslinken „Falter“ – offenbar in Abstimmung mit der Wiener SPÖ – soll rechtzeitig vor der Wiener Landtagswahl den aufstrebenden Freiheitlichen schaden. Herbert Kickl, der, wie allgemein bekannt ist, bis zur Abspaltung des BZÖ im April 2005 ein führender Mitarbeiter Haiders im Bereich der Kärntner Wahlkampforganisation war und damit zwangsläufig Kontakt mit jenen Werbeagenturen hatte, die Haiders Wahlkämpfe führten, wird derzeit ganz bewusst mit vagen Beschuldigungen diffamiert. Dass sogar der keineswegs FPÖ-freundlich eingestellte Justizminister Brandstetter eine Strafverfolgung Kickls verhindert, zeigt wohl die Haltlosigkeit der Anwürfe.

Kein Wunder ist, dass Bundesparteiobmann Strache im Zuge der Schmutzkübelkampagne ebenfalls angepatzt werden soll. Der Vorwurf, er habe „Geldkoffer“ entgegen genommen, wird nicht einmal vom linkslinken „Falter“ ernstgenommen, weil er nur auf unhaltbaren, böswilligen Gerüchten beruht.

Der gelernte Österreicher kann sich insbesondere in Bezug auf die bevorstehende Wiener Wahl noch allzu gut an die Haider-Ära erinnern, als mit Schmutzkübelkampagnen vor verschiedenen Wahlgängen versucht wurde, gegen die aufstrebenden freiheitlichen Herausforderer vorzugehen, die als Gefahr für das politische Establishment gesehen wurden. Solche Kampagnen können allerdings auch den umgekehrten Effekt haben und eine Solidarisierung des freiheitlichen Wählerpotentials hervorrufen.

 

A. M.

 

 

(Bild: Parlamentsdirektion/WILKE)