Vorauseilender Gehorsam gegenüber moslemischen Einwanderern scheint zur Unternehmensphilosophie der deutschen Supermarktkette Lidl zu gehören, die in zahlreichen europäischen Ländern Filialen hat. In Italien wird Lidl nun wegen „mangelnden Respekts vor der Kirche“ kritisiert. Der Grund: In einer Filiale in Camporosso in Ligurien hing ein Werbefoto mit der Kirche des Ortes Dolceacqua. Allerdings hatte man das Kreuz wegretuschiert. Lidl gibt sich darüber ahnungslos: „Wir haben nicht bemerkt, dass auf dem erworbenen Foto die Kreuze fehlten. Es handelt sich somit keinesfalls um eine Marketingstrategie, sondern lediglich um eine Unachtsamkeit, für die wir uns sowohl bei unseren Kunden, als auch den Anwohnern von Dolceacqua entschuldigen“, hieß es in der Mitteilung.

Glaubwürdig ist die Erklärung des Unternehmens aber nicht. Denn bereits im September wurde die Supermarktkette in Tschechien heftig kritisiert, weil in Werbeplakaten zur „Griechischen Woche“ die Kreuze orthodoxer Kirchen im Nachhinein entfernt wurden. Die Supermarktkette sprach damals etwas von der Wahrung „religiöser und politischer Neutralität“.

Diese „religiöse Neutralität“ dürfte sich aber nur auf die christlichen Konfessionen beziehen, da Lidl gegenüber moslemischen Einwanderern weitgehendes Entgegenkommen zeigt. Wie nämlich die islamkritische Internetplattform „Politically Incorrect“ berichtet, hat das Unternehmen die Zusammensetzung von gemischtem Hackfleisch (Faschiertem) verändert. In einem Supermarkt in Gelsenkirchen besteht „Gehacktes halb und halb“ nicht mehr, wie üblich, aus Rindfleisch und Schweinefleisch, sondern aus Rind und Pute. Offenbar möchte Lidl den Mohammedanern nicht den Anblick von zuviel Schweinefleisch zumuten.

 

[Text: B. T.; Bild: Rami Tarawneh/wikimedia.org]