In der heutigen Ausgabe der Zeitung „Österreich“ gibt der syrische Flüchtling Aras Bacho Einblicke in seine Gedankenwelt. Gleich zu Beginn stellt er klar, dass es die Aufgabe der Österreicher sei, „uns zu beschützen, uns zu versorgen und uns ernst zu nehmen.“ Das Wort Eigenverantwortung scheint er nicht zu kennen, anscheinend wollen er und viele seiner Landsleute es sich im österreichischen Sozialstaat bequem machen. In dieses Bild passt auch, dass der Syrer keinerlei Bereitschaft zu erkennen gibt, nach Ende des Krieges in seine Heimat zurückzukehren, um sich am Wiederaufbau zu beteiligen.

Dann meint Bacho, „glaubt ihr nicht, dass eure Vorfahren auch einmal Flüchtlinge waren?“ Dabei bezieht sich der Syrer auf die 14 Millionen vertriebenen Volksdeutschen. Wenn Bacho schon einen Vergleich mit den Volksdeutschen anstellt, so fragt man sich, warum er und seine Landsleute nicht in andere arabische Länder, etwa nach Saudi-Arabien oder in eines der Emiraten am Persischen Golf auswandern. Die Antwort dürfte lauten, dass es sich um eine schleichende Landnahme Mitteleuropas handelt, zumal der Syrer unumwunden zugibt: „Wir werden euer Land regieren, wir möchten für immer hier bleiben, aber nehmt uns nicht auf.“

Bacho ist auch der Auffassung, die Türken hätten Deutschland aufgebaut: „Haben sie nicht euer Land mit aufgebaut? Heute leben viele Türken in Deutschland, weil deren Vorfahren hier gelebt haben.“ Zudem wirft der undankbare Syrer den Deutschen vor, „jeden zu vertreiben, der nicht passt“. Und in überheblichem Ton richtet er aus: „Irgendwann wird euch klar, dass ihr uns braucht und wir die Neuen sind. Die Neuen, die die Zukunft des Landes gestalten.“ Angesichts der weiter anhaltenden Masseneinwanderung und der Geburtenarmut der Deutschen (und Österreicher) ist zu befürchten, dass Bacho Recht behält.

 

[Text: A. M.; Bild: Screenshot oe24.at]