Tausende vermisste sogenannte unbegleitete jugendliche Flüchtlinge sind verschwunden. In Österreich sollen es über 400 sein, in Deutschland rund 5.000 und europaweit etwa 10.000. Laut BKA gingen den deutschen Behörden im Juli 2015 erst rund 1.500 Jugendliche ab, was nicht nur mit der steigenden Zahl an sogenannten Flüchtlingen zu tun hat. Und obwohl die Polizei laut BKA bislang keine Hinweise habe, wonach kriminelle Banden Flüchtlingskinder versklavten, warnen diverse Hilfsorganisationen nun, dass die Kinder und Jugendlichen Opfer von Verbrechern werden könnten.

Als Beispiele werden Zwangsprostitution und ähnliches genannt. Tatsache ist aber auch, das z. B. österreichische Flüchtlingshelfer lauf ORF-Nachrichten noch keinen einzigen Fall aufzeigen konnten oder auch nur einen einzigen Konkreten Hinweis dafür haben. Keiner kommt jedoch auf die Idee, dass die Jugendlichen vielleicht nie vorhatten in der Obhut staatlicher oder privater Betreuungseinrichtungen zu bleiben, sondern viel lieber auf eigene Faust die Segnungen der westlichen Welt erkunden wollten. Die naive Behauptung von der selbstverständlichen Opferrolle passt jedoch sehr schön zu dem krankhaften Helfer-Syndrom diverser NGOs. Das die Betreffenden selbst vielleicht gar nicht so hilflos den Machenschaften von üblen Schlepperbanden oder anderen Verbrechern ausgeliefert sind, kommt den Gutmenschen gar nicht erst in den Sinn.

 

[Text: H. W.; Bild: ZZ-Archiv]