Noch vor dem Ende der laufenden Gesetzgebungsperiode löst sich der Parlamentsklub des Team Stronach auf, nachdem Klubobmann Lugar und die Abgeordnete Schenk ausgetreten waren und nun die erforderliche Zahl von mindestens vier Mandataren nicht mehr erreicht wird. Mit dem Team Stronach verschwindet nach dem BZÖ und zuvor dem LIF eine weitere Parallelpartei zur FPÖ aus der politischen Landschaft.

Damit zeigt sich aber auch, dass die Strategie des politischen und medialen Establishments, neue Parteien, die die gleichen oder ähnliche Forderungen wie die Freiheitlichen erheben, wohlwollend zu behandeln, um damit der FPÖ zu schaden, gescheitert ist. Die Menschen im Land wissen eben, wer der Schmied ist und wer der Schmiedl. Mit Spannung nun wird zu beobachten sein, wann die nächste Konkurrenzpartei aus der Taufe gehoben wird.

Bemerkenswert sind übrigens auch die Jobhopper der heimischen Innenpolitik. So ist Martina Schenk nach FPÖ, BZÖ und Team Stronach nun bei ihrer vierten Partei angekommen.

 

[Text: A. M.; Bild: TeamStronach/wikimedia.org]