Wenige Tage, nachdem im Brüsseler Stadtteil Molenbeek der Dschihadist Sala Abdeslam, einer der Massenmörder vom 13. November 2015 in Paris, verhaftet worden war, kam es in der belgischen Hauptstadt zu einer Anschlagsserie. Bei zwei Explosionen am Brüsseler Flughafen starben mindestens 13 Menschen, bei einer Detonation in einer U-Bahn-Haltestelle mindestens zehn weitere.

Die Vorgehensweise – mehrere Terroranschläge in kurzer zeitlicher Abfolge durchzuführen – deutet eindeutig auf einen islamistischen Hintergrund hin. Zudem soll sich am Flughafen einer der Attentäter selbst in die Luft gesprengt und damit unschuldige Menschen mit in den Tod gerissen haben – auch diese Mordmethode ist typisch für Dschihadisten.

Belgien, das unter Schock steht, zahlt nun einen Preis für die ungezügelte Masseneinwanderung aus islamischen Ländern, insbesondere aus Nordafrika, die in den letzten Jahren und Jahrzehnten stattgefunden hat. Dass sich Brüsseler Stadtteilen wie Molenbeek islamistische Parallelgesellschaften einnisten konnten, wurde lange Zeit ignoriert. Schließlich galt Multikulti als „chic“, und vollverschleierte Frauen strahlen auf die politisch korrekten Gutmenschen einen exotischen „Flair aus“.

Nach Paris am 13. November 2015 und Brüssel am 22. März 2016 ist es nur mehr eine Frage der Zeit, bis eine weitere europäische Hauptstadt zum Schauplatz von Terroranschlägen wird. So „wandern“ nach einem Bericht des französischen Innenministeriums rund 90 potentielle Selbstmordattentäter in der EU herum. Der Bericht hält auch fest, dass es die fehlenden Grenzkontrollen innerhalb des Schengen-Raumes Terroristen ermöglich, ohne Verdacht zu erwecken von einem Mitgliedstaat in einen anderen zu reisen.

 

[Text: B. T.; Bild: twitter/RT]