Die durchschnittlichen Preise für ein neues Einfamilienhaus sind seit 2010 um 45 Prozent auf rund 360.000 Euro gestiegen. Bei neuen Eigentumswohnungen sieht es ganz ähnlich aus. Hier muss man bereits fast genauso viel hinblättern (€ 350.000,00). Dass dadurch natürlich auch die Mietpreise in ähnlichem Ausmaß steigen, liegt auf der Hand. Auf die Frage, warum das so ist, hört man von sogenannten Experten vor allem das Argument, dass es immer mehr Singlehaushalte gibt, welche den Engpass auf dem Wohnraumsektor auslösen würden. Praktisch nie hingegen traut sich jemand einen viel wesentlicheren Grund zu nennen. Die Zuwanderung und der durch Einwanderer bedingte Anstieg der Bevölkerungszahl in Österreich ist nämlich hauptverantwortlich für die deutlichen Preissteigerungen. Zwar leben natürlich viele Nichtösterreicher nicht in Einfamilienhäusern, aber sie verdrängen die sozial schwächeren Österreicher aus dem ehemals billigen Wohnraum. Wer diese Zusammenhänge nicht erkennen will, ist entweder ideologisch verblendet oder schlichtweg dumm. Natürlich herrschen auch am Wohnungssektor die gleichen Marktgesetze von Angebot und Nachfrage.

Warum wird dieser Zusammenhang nicht thematisiert? Die Menschen könnten beginnen nachzudenken und erkennen, dass sie die teuren Wohnkosten, also immer teurerer Alltagskosten, wegen der „Segnungen“ der Zuwanderung haben.

 

[Text: H. W.; Bild: Moritz von Schwind/wikimedia.org]