Wohl jeder kennt „Toblerone“, die Schokolade in Zackenform. Auch wenn Toblerone seit 1990 zum US-Konzern Mondelez gehört, befindet sich die einzige Fabrik nach wie vor in der Schweiz. Aber seit April wird die beliebte Schokolade nicht mehr nach in Europa üblichen Vorschriften hergestellt: „Neuerdings gilt jede Toblerone als halal, also auch für Muslime als erlaubt. Seit April entspricht die Süßigkeit dem islamischen Reinheitsgebot“, schreibt das Boulevardblatt „Blick“. Demnach habe Mondelez das Werk in Bern entsprechend zertifizieren lassen, Zutaten und Produktion entsprächen den „Halal“-Standards. Begründet wird die Umstellung damit, dass Toblerone zu 97 Prozent in den Export geht.

„Halal“ bedeutet „erlaubt“ und den Vorschriften des Koran entsprechend. „Halal“ bedeutet nicht nur das Verbot von Alkohol und Schweinefleisch, sondern auch das als Tierquälerei einzustufende Schächten.

Dass die Toblerone jetzt „halal“ ist, ist ein weiteres Zeichen für die Unterwerfung gegenüber dem Islam. Und noch problematischer ist, dass die Konsumenten davon nach Möglichkeit nichts mitbekommen sollen. So findet sich auf den Toblerone-Packungen kein Hinweis auf die „Halal“-Zertifizierung, womit den Konsumenten die Möglichkeit genommen wird, sich aufgrund des Herstellungsverfahrens für oder gegen das Produkt zu entscheiden. Und diese Irreführung ist seitens des Unternehmens wohl beabsichtigt: Man möchte die Halal-Produktion auch lieber nicht öffentlich präsentieren.

[Text: B.T.; Bild: Wikipedia/Ashley Pomeroy; Lizenz: CC BY 3.0]