Die „Kronen Zeitung" hatte berichtet, dass der Wahlkampfberater von Christian Kern wieder in der Wiener Innenstadt im Palais Esterhazy gesichtet worden war. Dort soll er einen anderen, langjährigen Konsulenten der SPÖ getroffen haben.

Für FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker erklärt das die konfuse und aggressive Art der SPÖ und ihrer Vorfeldorganisationen, mit denen sie versuchen, die Regierungsarbeit zu torpedieren.

„Die Tatsache, dass rote Gewerkschaftsfunktionäre Pflastersteine und Grablichter mit Hassbotschaften vor die Türe von FPÖ-Abgeordneten legen, die ‚Verräter‘-Taferln der SPÖ, die ständige Lügenpropaganda der SPÖ bezüglich der Arbeitszeitflexibilisierung, die völlig unwahre Behauptung der SPÖ, wonach die fünfte Urlaubswoche gestrichen wird – das alles ‚riecht nach dem Stil‘, den man vom SPÖ-Silbersteinwahlkampf für Christian Kern vom vergangenen Jahr kennt. Diese Schmutzkübel passen wie die Faust aufs Auge zu Silberstein und der SPÖ“, sagte Hafenecker.

Silberstein ist nicht erst seit seinem Einsatz für Kern und die SPÖ für seine „Spezialität“, der Herabwürdigung des politischen Gegners, bekannt. Sein geoffenbartes Credo zu Wahlkämpfen lautet ja: man müsse mit seiner Kampagne „einen sauberen Kandidaten in einen schmutzigen verwandeln.“

Selbstverständlich leugnet die SPÖ eine neuerliche Beschäftigung von Silberstein und auch die neue Neos-Chefin Meinl-Reisinger, einst ebenfalls Dienstgeberin von Silberstein, will nun mit ihm nichts zu tun haben. Im Wiener Wahlkampf war sie noch begeistert, weil er „einen wertvollen Blick von außen auf die Dinge“ geboten habe.

[Text: W.T.; Bild: Wikipedia.org/Ouzo1980; Lizenz: CC BY-SA 4.0]