Von Seiten des politisch korrekten Establishments, aber auch von Alt-Granden wie dem früheren EU-Kommissar Franz Fischler oder dem UNO-Flüchtlingshilfswerk UNHCR kommen immer wieder hämische Anmerkungen, dass die Zahl der Zuwanderer gering und jene der Asylwerber rückläufig sei. Daher sei es kein Problem, wenn weitere Einwanderer oder Asylwerber kommen.

Die Menschen in Europa, die als Wähler die Gestalter der demokratischen Politik sind, sehen das freilich anders. Aber nicht, weil sie fremdenfeindlich sind, sondern weil sie täglich mit Probleme wie (Ausländer-)Kriminalität, fehlender Integrationsbereitschaft oder Islamisierung konfrontiert sind. Somit kann bereits jeder Zuwanderer bzw. jede Zuwanderergruppe die bestehenden Probleme weiter verschärfen.

Dies gilt besonders für Einwanderer aus Afrika, wo die demographische Entwicklung in den Staaten südlich der Sahara besorgniserregend ist. Dort droht sich bis 2015 die Zahl der Einwohner auf zwei Milliarden zu verdoppeln. Angesichts dieser Bevölkerungsexplosion sind sofortige Gegenmaßnahmen erforderlich, andernfalls wird der Migrationsdruck nach Europa weiter dramatisch zunehmen.

[Text: A.M.; Bild: Wikipedia.org/Oxfam East Africa; Lizenz: Creative Commons „Namensnennung 2.0 generisch“]