Bei ihrem jüngsten Besuch in der Türkei stellte die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel den Türken als Gegenleistung für deren Kooperation mit der Europäischen Union ein eine weitgehende Visaliberalisierung für türkische Staatsangehörige in Aussicht. Der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu will die Visafreiheit für seine Landsleute sogar noch vor 2016.

Eine Abschaffung der Visapflicht für die Bürger des kleinasiatischen Landes bedeutet nichts anderes als einen massenhaften Zuwachs für die türkischen Parallelgesellschaften in Europa, insbesondere in der Bundesrepublik Deutschland sowie in Österreich. Es ist damit zu rechnen, dass sich aus den wirtschaftlich rückständigen Gegenden Ostanatoliens sowie aus den Armenghettos türkischer Metropolen Hunderttausende, wenn nicht sogar Millionen, auf dem Weg nach Europa machen werden. Istanbul etwa hat offiziell sechs Millionen Einwohner, tatsächlich sind es aber, so verschiedene Schätzungen, bis zu 15 Millionen.

Merkel will also den Teufel mit dem Beelzebub austreiben. Und fördert damit die Islamisierung Europas, die eines der großen politischen Ziele des türkischen Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan ist.

 

 

Text. A. M.
Bild: Tobias Koch/wikimedia.org