Die Wirtschaftskammerwahlen sind geschlagen und Peko Baxant hat mit seiner Kampagne, seiner Fraktion, dem SWV, nur ein unerfreuliches Ergebnis eingebracht – besser gesagt ein gewaltiges Minus.

Jedoch gab es für die Roten trotzdem Grund zum Feiern, denn in der Fachgruppe für das Personenbeförderungsgewerbe dürfen die Sozialisten den neuen Taxi-Innungsmeister aus ihren Reihen besetzen. Dementsprechend groß ist auch der Jubel. Wiens oberster Taxilenker ist ab jetzt ein gewisser Gökhan Keskin.

Schaut man auf seine Facebookseite, glaubt man, es gibt nur mehr türkische Taxifahrer in Wien, denn dieser bedankt sich auf seiner Seite in – vermutlich – astreinem Türkisch. Man könnte fast meinen: ein Zeichen gelungener Integration. Aber eben auch die Glückwünsche an Innungsmeister Gökhan Keskin erfolgten fast ausschließlich in türkischer Sprache.

Böse Zungen würden jetzt fragen, ob man in Wien, wenn man ein Taxi nutzen möchte, besser auch türkisch können muss, oder ob man doch noch mit Deutsch durch Wien kommt?!

 

W.-R. M.

 

 

(Bild: Fabian Börner/wikimedia/CC-by-sa 3.0/de)