Der bereits in erster Instanz zu zwölf Monaten Haft, vier davon unbedingt, verurteilte ultralinke „Demonstrant“ gegen den Akademikerball, Josef S. aus Jena hat nun auch seine Berufung gegen das Strafmaß verloren.

Das Wiener Straflandesgericht habe die Strafe „bei Gott nicht zu hoch bemessen, man könnte eher davon ausgehen, dass sie zu niedrig war“, sagte der Senatspräsident des Oberlandesgerichts, Christian Dostal in der Berufungsverhandlung. Das Demonstrationsrecht sei ein Grundpfeiler der Demokratie und dürfe nicht unterlaufen werden „durch gewaltbereite Menschen, die aus dem Ausland nach Österreich einreisen“.

Es hat sich eigentlich schon seit den Opernballdemonstrationen eingebürgert, dass „Berufsdemonstranten“ aus Österreichs Nachbarländern nach Wien gekarrt werden, um hier ihr zerstörerisches Unwesen zu treiben. Besonders arg wurde es in den letzten Jahren bei den sogenannten Demonstrationen gegen den Akademikerball. Tätliche Übergriffe auf Ballbesucher und Polizisten gehörten dabei genauso zum Repertoire dieser Linksextremisten aus dem Lager der „Antifa“, wie das Werfen von Brandbomben und Zertrümmern von Schaufenstern der Innenstadtgeschäfte. Trotz des gesetzlichen Verbotes, sind die meisten dieser Attentäter vermummt und deshalb schwer greifbar. Anzeigen gibt es zwar viele, vor Gericht gestellt werden können, im Verhältnis zu dem Millionenschaden,den sie verursachen nur wenige.

So ist das Urteil gegen Josef S. wegen Landfriedensbruch, schwerer Sachbeschädigung und versuchter schwerer Körperverletzung zwar äußerst löblich, weil damit demonstriert wird, dass in Österreich demokratische Demonstration nichts mit Demonstration von Gewalt zu tun haben darf, es ist aber leider nur ein Exempel. Es gab hunderte andere linke Gesetzesbrecher, die genauso vor Gericht gestellt hätten werden müssen, wie Josef S., die aber mangels Konsequenz der Behörden völlig ungeschoren davon kommen und nächstes Jahr wieder ihr zerstörerisches Unwesen treiben werden.

Ermunterung finden diese linken Rechtsbrecher aber auch von der Politik. Vor allem grüne und rote Politiker werden Jahr für Jahr nicht müde, öffentlich gegen den Akademikerball zu hetzen und stärken damit den Linksextremisten den Rücken. Den Vogel schoss diesbezüglich aber wohl der Jenaer Oberbürgermeister Albrecht Schröter von der SPD ab. Er verlieh dem damals bereits in gerichtlich verhängter Untersuchungshaft sitzenden Josef S. den Zivilcouragepreis der Stadt Jena.

 

W. T.

 

 

(Bild: Erik Marquardt/wikimedia (CC BY 4.0))