Szenen wie diese haben sich in der Dortmunder Zweigstelle des „Bundesamtes für Flüchtlinge und Migration“ (BAMF) mit Sicherheit noch nicht zugetragen. Wie auf einem im Internet veröffentlichten Video zu sehen ist, sind mehrere Personen – darunter auch eine Kopftuch tragende Frau, an einer Massenschlägerei beteiligt. Zu sehen ist auch, dass die angeblich „Schutzsuchen“ teilweise mit Stühlen aufeinander losgehen. Von der Polizei wurde mittlerweile bestätigt, dass die Schlägerei in einem Warteraum des BAMF stattgefunden hat.

Bei der Gewaltorgie wurden fünf sogenannte „Flüchtlinge“ leicht verletzt, und drei – bei ihnen handelt es sich um junge Männer im Alter zwischen 14 und 20 Jahren – vorübergehend festgenommen. Über den Auslöser der Schlägerei ist noch nichts bekannt.

Während in Dortmund keine Außenstehenden von der Gewalt betroffen waren, gefährden im französischen Calais die illegalen Einwanderer den öffentlichen Verkehr. In der Stadt an der Kanalküste, wo der Eurotunnel England mit dem Kontinent verbindet, leben mehr als 7.000 Einwanderer in illegal errichteten Lagern – vor allem aber versuchen sie, auf illegalem Weg nach Großbritannien zu gelangen.

Am Montag errichtete eine Gruppe der ungebetenen Gäste sogar kleine Barrikaden auf Straßen, die zum Hafen führen. Die Barrieren wurden anschließend in Brand gesetzt, um LKW-Fahrer zum Anhalten zu nötigen. Die illegalen Einwanderer waren – ähnlich wie hierzulande Linksextremisten, die im Zuge von Demonstrationen Straftaten verüben – vermummt. Und einer schwang sogar eine Kettensäge. Als der LKW-Fahrer die Kettensäge sah, stieg er aufs Gaspedal und durchbrach die brennende Sperre.

 

[Text: B. T.; Bild: twitter.com]