In Ungarn hat der Massenzustrom illegaler Einwanderer Folgen für die Sicherheit. So musste die Polizei in einem Unterbringungslager in der Stadt Debrecen Tränengas einsetzen, um renitente Einwanderer zur Raison zu bringen. Nach Angaben des Nachrichtenportals Delmagyar haben rund 200 Einwanderer die angrenzende Straße blockiert, vorbeifahrende Fahrzeuge mit Steinen beworfen und Mülleimer in Brand gesetzt. Nach Angaben des Polizeisprechers Denes Dobo war es zuvor zu einem Streit zwischen zwei Türken und Einwanderern aus anderen Ländern gekommen, der zu Schlägereien ausartete. „Nun aber ist wieder Ruhe in dem Lager eingekehrt, die Polizei hält die öffentliche Ordnung und Sicherheit aufrecht“, sagte Dobo.

Der Vorfall in Debrecen zeigt, wie dringend wirkungsvolle Maßnahmen gegen die illegale Masseneinwanderung sind. So sagte Ministerpräsident Viktor Orban, dass in diesem Jahr sein Land die Hauptlast der unrechtmäßigen Einwanderung nach Europa trage. Seit Jahresbeginn haben rund 60.000 Afrikaner und Personen aus dem Nahen Osten die Grenze nach Ungarn überschritten. Die Regierung in Ungarn rechnet bis Jahresende mit einem Anstieg der illegalen Einwanderer auf 150.000.

 

B. T.

 

 

(Bild: Screenshot youtube)