Warum ist LH Peter Kaiser nur wegen des Aktionismus der Jugendbewegung der „Identitären“, der auf einseitig ideologisch-propagandistische Missstände an der Uni Klagenfurt hinweisen will, so verärgert aber nicht über die offene Massenmörder-Verehrung von Professoren an der Alpen-Adria-Universität in Klagenfurt schockiert?

Ein Patriot wird in einem Hörsaal an der Universität Klagenfurt mit „Schaumstoffsteinen“ gesteinigt: Vom Landeshauptmann bis zum Wissenschaftsminister stößt man sich hysterisch daran. Gestern flogen auf einer Demonstration von Patrioten unzählige Steine etc. von "Antifaschisten" auf Demo-Teilnehmer und trafen darunter einen jungen Mann am Kopf. Dieser musste notoperiert und in ein künstliches Koma versetzt werden. Politische Elite und Medien schweigen bzw. verharmlosen.

Etliche Lehrbeauftragte an der Uni Klagenfurt stellen ihre Sympathie für kommunistische Massenmörder öffentlich zur Schau und relativieren kommunistische Verbrechen und die Gewalt der Linksextremen. Ein Prof. für Zeitgeschichte bezeichnet in seinen LV-Unterlagen Personen bzw. Ideologien aus dem rechten Spektrum als „rechtsextrem“. Aber dasselbe gilt nicht für das linke und kommunistische Spektrum. Diese Menschen nennt er „Linksintellektuelle“.

Warum aber sind dann Anhänger und Ideologen der Titoisten, Stalinisten und Kommunisten keine Linksextremisten? Das hat offenbar bildungspolitische Motive: Wenn die Uni Klagenfurt Lehrkräfte mit kommunistischer Vergangenheit in totalitären Regimen beschäftigt und man Massenmörder und kommunistische Symbole unkritisch öffentlich zur Schau stellt, dann wäre der Professor ein Linksextremist und somit kann er wohl keine sachgemäße wissenschaftliche Beurteilung treffen. Der Trick, dem sich diese ideologischen Wissenschafter bedienen, ist ebenso plump wie wirksam: Man beschuldigt Menschen, die eine andere Auffassung als die linke Zeitgeistideologie vertreten, als „Rechtsextremisten“ und ernennt sich selbst zum guten Menschen bzw. „Antifaschisten“. Was nicht im Zeitgeist steht, gilt für viele Lehrbeauftragte der Uni Klagenfurt meist ohne eine weitere Prüfung als „rechtsextremistisch“. Gleichzeitig klammern dieselben, die versuchen, den Begriff „Rechtsextremismus“ auf faschistische Ideologien oder rechtskonservative Parteien der Zwischenkriegszeit zurück zu projizieren, eine Rückprojizierung des Begriffs „Linksextremismus“ auf „Altkommunisten“ und Stalinisten aus.

In den Vorträgen wird lediglich von „Linksintellektuellen, die anfällig für den Stalinismus“ waren, gesprochen. „Zentrales Element rechtsextremer Ideologie", liest man dann weiter, wären die Begriffe „Autoritarismus und Königsdiktaturen“. Waren also auch die Mitglieder der monarchistischen Parteien bzw. der "Volkspartei" Rechtsextremisten?

Den plumpen Versuch, den Begriff „Rechtsextremismus“ auf faschistische bzw. konservativ- monarchistische Ideologien der Zwischenkriegszeit zurück zu projizieren, muss als historisch obsolet zurückgewiesen werden. Der BegriffRechtsextremismus“ stammt nämlich aus den 70er Jahren! Spätestens hier müsste jedem analytisch denkenden Menschen auffallen, dass es sich um Geschichtsverklärung bzw. ideologisch linksradikale Geschichtsumdeutung handelt.

Versuch, einen falschen „Rechtsextremismus“-Begriff auf die politische Mitte auszudehnen

Noch tolldreister ist die Intention gewisser Zeitgeschichtler und Politikwissenschafter, den „Rechtsextremismus“-Begriff auf die politische Mitte anzuwenden und als Phänomen in der Mitte der Gesellschaft zu verorten. Eine der wohl fragwürdigsten Rechtsextremismus- Definitionen überhaupt, die auch vom „Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes“ (der private Verein DÖW, mittlerweile zur linksradikalen Tarnorganisation heruntergekommen) verwendet wird, ist jene von Universitätsprofessor Dr. Willibald Holzer (Institut für Geschichte, Alpen-Adria Universität Klagenfurt):

Die öffentliche Wahrnehmung von Rechtsextremismus wiederum ist verzerrt, da sie diesen meist einerseits mit der militanten Neonazi- und (rechten) Skinhead-Szene gleichsetzt und ihm andererseits den ‚Linksextremismus‘ als vorgeblich gleichwertiges Übel zur Seite stellt. Beide Gleichsetzungen erweisen sich als höchst problematisch: […] Entgegen einer Gegenüberstellung von extremer Rechter und radikaler Linker einerseits versus `demokratisches Zentrum` andererseits kann Rechtsextremismus als `extreme Spielart des Konservativen` bestimmt werden (Willibald Holzer zit. n. Schiedel 2004).“

Es geht nicht mehr um die Vermittlung wissenschaftlicher Arbeitsweisen an den Studienrichtungen der Kulturwissenschaften. Die Universität Klagenfurt - ideologisch in großen Teilen äußerst befangen und im Dienste der linksradikalen „Refugees-Welcome“-Ideologie stehend - weitet die Zuordnung des Begriffs „Rechtsextremismus“ pauschal auf die politische Mitte aus.

Klares Ziel dieses Manövers ist, die Studenten in ihren Werten ideologisch zu beeinflussen und zu verwandeln. Die Einheitsideologie an der Uni Klagenfurt schlägt so unbarmherzig zu, dass viele Studenten ihre Hand ängstlich vor den Mund heben, bevor sie flüsternd ihre Meinung sagen. Andere sind derart eingeschüchtert oder resignierend, dass sie schweigen oder mit den linksideologischen Lehrbeauftragten mitlaufen, um Nachteilen zu entgehen. Die Neutralität und die Freiheit der Wissenschaft - in einer sogenannten aufgeklärten und toleranten Zeit - ist längst nicht mehr gewährleistet. Dies geht so weit, dass Studenten eher danach beurteilt werden, wie sie sich ideologisch positionieren und nicht nach ihrer wissenschaftlichen Leistungen. Und während die Menge wissenschaftlich bedeutender Publikationen in Klagenfurt bescheiden bleibt, ist man im deutschen Sprachraum schon lange „führend“ in Angelegenheiten des Genderismus und der dazugehörigen Verrücktheiten „gegenderter“ Schreibweisen, die von der Direktorin des Österreichischen Normungsinstitutes als schlicht falsch bezeichnet wurden.

An der Klagenfurter Universität für Bildungswissenschaften unterrichten noch immer Professoren sowie Gastprofessoren, welche als Handlanger in Ex-Jugoslawien beim jugoslawischen Geheimdienst UDBA und der kommunistischen Partei tätig waren, neben Historikern, die nur eine etwas modifizierte Geschichtsschreibung dieses Regimes vertreten. Diese Verherrlicher des kommunistischen Partisanenkampfes und Verneiner kommunistischer Verbrechen erziehen nun weiteres Lehrpersonal.

Ex-Universitätsrat und Universitätsprofessor Dusan Necak, der von 1972 bis 1980 im Laibacher Nationalitäteninstitut die Problematik der Kärntner Slowenen im Sinne der damaligen jugoslawischen Geschichtsauffassung propagierte und damit in der kommunistischen Ära eine steile Karriere machte, lehrte immer wieder an der Klagenfurter Universität und wurde sogar in den Universitätsrat (bis 2013) berufen. Im Jahre 2004 gründete er in Laibach, gemeinsam mit dem letzten Chef der slowenischen Kommunisten Milan Kucan und weiteren Repräsentanten der jugoslawischen Ära, die politische Plattform „Forum 21“. In Klagenfurt kooperiert er mit dem Kärntner Partisanenverband.

Noch im Jahre 2004 wurde in Klagenfurt ein Stasi-Spitzel als Lehrbeauftragter angestellt, welcher zuvor nach einem entlarvenden Zeitungsartikel die Universität Paderborn hatte verlassen musste. Dem Hochschullehrer wurden nämlich Spitzeltätigkeit im Ausland und eine maßgebliche Mitwirkung an Verhaftungen und Verurteilungen politisch Verfolgter vorgeworfen. Es wäre daher längst an der Zeit, nach der Entnazifizierung in Kärnten auch eine „Entkommunistifizierung“ anzudenken und das blinde linke Auge wieder zu öffnen.

 

[Text: F.-X. S.; Bild: ZZ-Archiv]