Österreich ist neben Deutschland und Schweden jenes Land, welches die größte Last der jüngsten Massenmigrationswelle zu tragen hat und dessen vorbildliches Sozialsystem Flüchtlinge und Asylwerber zu Hunderttausenden angezogen hat. Aber das scheint die neue UNO-Menschenrechtskommissarin Michelle Bachelet nicht näher zu kümmern, denn die ehemalige Präsidentin Chiles kündigte UNO-Kontrollen in Österreich an, um den Schutz von Migranten zu untersuchen. Das ist ein Affront gegen Österreich, der stark an die EU-Sanktionen gegen die erste ÖVP-FPÖ-Regierung im Jahr 2000 erinnert.

Wes Geistes Kind die neue UNO-Kommissarin ist, kann man leicht an ihrer persönlichen Biographie ablesen. So ging die linksgerichtete Dame während der Pinochet-Regierung in ihrer Heimat Chile ins Exil, aber nicht nach Großbritannien, Frankreich oder Schweden, sondern ausgerechnet in die DDR. Die DDR war bekanntlich eine besonders blutrünstige kommunistische Diktatur, schlimmer als die Pinochet-Diktatur, und schreckte nicht davor zurück auf ihre eigenen Bürger, die in den Westen flüchten wollten, zu schießen. Diese kommunistische Prägung ist offenbar die Motivation der UNO-Kommissarin, die die neue österreichische Mette-Rechts-Regierung unbedingt brüskieren will.

Angesichts der Vorgangsweise der UNO werden sich viele Österreicher fragen, ob US-Präsident Donald Trump mit seinem Boykott der Vereinten Nationen nicht doch Recht hat, zumal sich die UNO derzeit zunehmend als ein Sprachrohr der Altkommunisten und Dritte-Welt-Diktatoren erweist.

[Text: A.M.; Bild:  Wikipedia/Ministerio Secretaría General de Gobierno; Lizenz: CC BY-SA 2.0]