Die illegale Masseneinwanderung von Libyen übers Mittelmeer nach Europa geht unvermindert weiter. Nach Angaben der UNO-Flüchtlingsagentur UNHCR wurden alleine am vergangenen Wochenende mehr als 2.500 illegale Einwanderer aus Seenot „gerettet“ – und nach Italien gebracht. Und wie es scheint, ist UNHCR über die Taxidienste, den illegalen Einwanderern angeboten werden, höchst zufrieden. „UNHCR lobt die Rettungsbemühungen von europäischen Regierungen, der italienischen Küstenwache und NGOs“, heißt es in einer Stellungnahme.

Gleichzeitig wird aber Bedauern ausgedrückt, dass „die Todesrate weiter steigt“. Allein heuer sollen 1.770 Einwanderer beim Versuch, illegal nach Europa zu kommen, ertrunken sein. Das die Todesrate steigt, ist auch Mitschuld der Europäer. Durch sogenannte „Rettungen“ ermutigt, stecken Schlepperbanden immer mehr illegale Einwanderer auf immer seeuntüchtigere Boote.

Ertrinken mehr „Migranten“ im Mittelmeer, werden die Rufe nach noch mehr „Rettungseinsätzen“ immer lauter. So verlautbarte UNHCR über den Kurznachrichtendienst Twitter: „Die Rettung von Menschenleben muss an erster Stelle stehen – wir fordern weitere Maßnahmen, um Menschen zu retten, die versuchen, das gefährliche Meer von Libyen nach Italien zu überqueren.“ Die von der UNO-Agentur geforderten Maßnahmen bedeuten aber nichts anderes, als dass mafiöse Netzwerke noch bessere Geschäfte machen können – und dass die Zahl der im Mittelmeer ertrunkenen illegalen Einwanderer nicht abnimmt.

 

[Text: B. T.; Bild: Screenshot Twitter]