In der laufenden Asyldebatte wird von gutmenschlicher Seite versucht, die Wahrheit hinter beschönigenden Begriffen zu verstecken. So werden beispielsweise aus den illegalen Einwanderern „Migranten“ oder „Schutzsuchende“, und diejenigen, bei denen kein Asylgrund vorliegt und die wegen der Lage in ihrem Heimatland nicht (sofort) abgeschoben werden, gelten als „subsidiär Schutzberechtigte“. Offiziellen Angaben zufolge gelten in Österreich rund 8.000 Afghanen als „subsidiär Schutzberechtigte“. Tatsächlich dürften es aber wohl doppelt so viele, und die „subsidiär schutzberechtigten“ Afghanen sind zahlenmäßig stärker als jede autochthone Minderheit in Österreich.

Der Status des „subsidiär Schutzberechtigten“ ist in Österreich längst zu einem Instrument der Einwanderung geworden. Anders hingegen verhält es sich mit der Bundesrepublik Deutschland. Erst kürzlich verhandelte Berlin mit Kabul über die Rücknahme von abgewiesenen Asylanten aus Deutschland. Zu Recht ist die Bundesrepublik davon überzeugt, dass sich die Lage in Afghanistan soweit verbessert hat, dass eine Rückkehr zum Wiederaufbau der Heimat zumutbar ist.

Wie viele Afghanen nun tatsächlich abgeschoben werden, muss sich erst weisen. Positiv ist jedenfalls, dass die Regierung in Kabul heute bekanntgab, dass Afghanistan alle aus Deutschland abgeschobenen Bürger wieder aufnehmen werde.

 

 

Text: A. M.
Bild: Rudolf Moser