Am vergangenen Wochenende gab es für die Berliner Polizei viel zu tun. Zweimal musste sie zu Großeinsätzen ausrücken, weil es in Asylantenheimen in den Stadtteilen Spandau und Tempelhof zu Massenschlägereien unter den angeblich „Schutzsuchenden“ gekommen war. Insgesamt waren an den Massenschlägereien rund 300 Asylanten beteiligt. Wie die Tempelhofer Direktion der Gewerkschaft der Polizei (GdP) über den Kurznachrichtendienst Twitter mitteilte, war der Grund für den Gewaltausbruch „Unzufriedenheit mit dem Essen“.

Bei der Massenschlägerei in Tempelhof wurden zudem 14 Asylanten von der Polizei festgenommen. Zudem heißt es seitens der GdP-Direktion Tempelhof, „gleich mehrmals mussten an diesem Wochenende Polizeidienstkräfte zu Schlägereien in Flüchtlingsunterkünften in Berlin ausrücken“. Auch weist die Polizeigewerkschaft darauf hin, dass durch die Einsätze in Asylantenunterkünften Personal gebunden wird, das deshalb für andere Einsätze fehlt und dass Polizisten „mit Aggressionen begegnet wird“.

Welches Klima der Gewalt in den Asylantenheimen mitunter herrscht, zeigt folgende Twitter-Nachricht der GdP: „Gewalteskalation Flüchtlingsunterkunft Flughafen Tempelhof: Mit Messern und Stangen bewaffnete Flüchtlinge gehen gerade aufeinander los.“ Bei den Massenschlägereien wurden mehrere Asylanten schwer verletzt, zudem wurden Straftaten wie Sachbeschädigungen verübt, indem gewaltbereite Asylwerber Fensterscheiben einwarfen.“

 

 

Text: B. T.
Bild: GdP Direktion 4/Twitter