Der US-Historiker Eric Zuesse erhebt einen schweren Vorwurf gegen die Vereinigten Staaten. Die USA wollen Europa zerstören, schreibt er in einem Beitrag, der auf der Internetseite der „Strategic Culture Foundation“, einer russischen Denkfabrik veröffentlicht wurde. In Libyen, Syrien, der Ukraine und anderen Ländern an der Peripherie Europas verfolge US-Präsident Barack Obama eine Politik der Destabilisierung, welche dazu führe, dass sich Millionen Flüchtlinge aus den betroffenen Gebieten nach Europa aufmachen, erklärte Zuesse.

Für Zuesse wurde Libyen zu „Europas größtem Problem“. Denn „Millionen Libyer flüchten vor dem dortigen Chaos“. In der Ukraine habe die Obama-Regierung im Februar 2014 unter dem Vorwand von „Demokratie“-Demonstrationen den Sturz von Präsident Viktor Janukowitsch betrieben und an der Tür Russlands eine „fanatisch anti-russisch, rassistisch-faschistische Regierung“ installiert.

Zu den Zielen der für Europa extrem schädlichen US-Politik führt der Historiker aus: „Obamas Hauptziel in den internationalen Beziehungen und seiner Militärpolitik war es, Russland zu besiegen, um einen Regimewechsel zu erzwingen, damit Russland Teil des amerikanischen Imperiums wird und sich diese große Nation nicht länger der Kontrolle Washingtons widersetzt.“

 

B. T.

 

 

(Bild: Pete Souza/wikimedia.org)