Seit Jahren führen die USA einen „Krieg gegen den Terror“. Anlässlich des zwölften Jahrestages des völkerrechtswidrigen Einmarsches der USA in den Irak haben nun die Organisationen „Physiker für soziale Verantwortung“, „Physiker für das Überleben der Welt“ und die mit dem Nobelpreis ausgezeichnete Organisation „Internationale Physiker für die Verhinderung des Atomkriegs“ einen erschreckenden Bericht („Body Count: Casualty Figures after 10 Years ‚War on Terror‘“ veröffentlicht.

Demnach hat der „Krieg gegen den Terror“ allein im Irak, in Afghanistan und in Pakistan mindestens 1,3 Millionen Menschenleben gefordert. Die tatsächliche Opferzahl könnte noch höher liegen, da es in dem Bericht heißt: „Die Opferzahl in den drei Ländern könnte auch zwei Millionen betragen, während eine Zahl unter einer Million extrem unwahrscheinlich ist.“

Im Irak soll der „Krieg gegen den Terror“ eine Million Opfer gefordert haben, in Afghanistan 220.000 und in Pakistan 80.000. Bei den Getöteten handelt es sich zumeist nicht um tatsächliche oder mutmaßliche Terroristen, sondern um Zivilisten, wie in dem Bericht zu lesen ist.

 

B. T.

 

 

(Bild: Sean A. Foley/wikimedia.org)