In den USA soll es den Konföderierten-Symbolen an den Kragen gehen. Nachdem die Südstaaten-Flagge nicht mehr am Kapitol des Bundesstaates South Carolina gehisst wird, fordert nun die schwarze Lobby-Organisation National Association for the Advancement of Colored People (NAACP) die Entfernung eines Reliefs, das in den Stone Mountain im Bundesstaat Georgia eingemeißelt ist. Dieses zeigt den Konföderierten-Präsidenten Jefferson Davis sowie die beiden Südstaaten-Generäle Robert E. Lee und Thomas J. Jackson auf Pferden reitend.

„Diese Kerle müssen weg“, verlangt der Leiter der Atlanta-Zweigstelle der NAACP, Richard Rose. Geht es nach der NAACP, sollen alle Spuren der Konföderierten Staaten, die sich in bzw. auf in Staatsbesitz befindlichen Gebäuden, Grundstücken und Parks befinden, getilgt werden. Die hanebüchene Erklärung atmet den Geist der Political Correctness: „Für Georgia und die anderen südlichen Bundesstaaten ist es an der Zeit, die Verherrlichung der Sklaverei und der weißen Vorherrschaft zu beenden, die mit den Steuern aller Bürger bezahlt und aufrechterhalten wird“, heißt es in einer Erklärung der NAACP.

Aber nicht alle Schwarze teilen die Verbissenheit von Rose. So sagt etwa der Kongressabgeordnete Hank Johnson, in dessen Wahlbezirk Stone Mountain liegt: „Ich betrachte Stone Mountain mehr als einen museumsähnlichen archäologischen Platz des Gedenkens für jene, die sich zurückerinnern möchten und sie haben ein Recht, sich zurück zu erinnern.“

 

B. T.

 

 

(Bild: Gray wolf/wikimedia.org)