Die USA setzen ihre Provokationen gegenüber Russland fort. Wie die Internetseite „Stars & Stripes“ berichtet, hat die USA-Armee mehr als 5.000 Tonnen Munition nach Deutschland verschifft. Dabei handelt es sich um die größte Lieferung seit zehn Jahren. Wie der Fernsehsender NBC meldet handelt es bei dem Material, das in 415 Containern verschifft wurde, um verschiedene kleine Waffen, Munition für Kampffahrzeuge, Artilleriegeschosse und ähnliche Munition.

„Dieser entscheidende Transport wird uns helfen, das NATO-Bündnis weiterhin in die Lage zu versetzen, dass es seine Aufgaben wahrnimmt, und die Tatsache, dass es sich um die größte Schiffslieferung seit zehn Jahren handelt, unterstreicht das Engagement, unsere Verbündeten zu verteidigen“, zitiert „Stars & Stripes“ den US-Oberst Matthew Redding.

Die Munition, die im Depot Miesau im Bundesland Rheinland-Pfalz gelagert wird, ist zur Steigerung der Einsätze in Europa, insbesondere entlang der „östlichen Flanke der NATO“ vorgesehen, und zwar als „Antwort auf die Sorgen wegen eines aggressiveren Russlands“, heißt es weiter auf der Internetseite. Als Begründung für die massive Aufrüstung wird auch die Wiedervereinigung der Krim mit Russland vor zwei Jahren genannt. Laut NBC werde der Munitionsvorrat für das NATO-Manöver „Anakonda 2016“ benötigt, das im Juni in Polen stattfinden wird und an dem 20.000 Soldaten teilnehmen werden. Dieses NATO-Manöver ist aufgrund des Ortes und des Namens – Anakonda ist eine Würgeschlange – eine weitere unnötige US-Provokation gegenüber Russland.

 

[Text: B. T.; Bild: Screenshot stripes.com]