Der ORF hatte in seiner Berichterstattung ein Bürgerforum geplant. Das bekannte Sendeformat ermöglicht dabei einem ausgewählten Kreis an Bürgern, direkt Fragen an die Kandidaten zu stellen.

Dieser Konfrontation mit Wählerfragen weicht der Grünenkandidat um die Präsidentschaft, Van der Bellen nun aus.

Zieht man seinen bisherigen Wahlkampf, mit ständigen Richtungswechseln und Meinungsänderungen in Betracht, so ist diese Flucht vor dem Bürger durchaus verständlich. Schließlich könnten ja Fragen wie zum Beispiel, warum er nun auf die Hofer-Linie, das TTIP-Abkommen nicht unterzeichnen zu wollen, einschwenkt, obwohl er kürzlich dieses „als Ökonom“, wie er sagte, durchaus begrüßt hatte. Oder warum er sich plötzlich der Heimattreue verschreibt, obwohl ständig vor „zu viel Nationalismus“ gewarnt, und das „größere Ganze“ der EU propagiert hat. Und warum er geschwiegen hatte, als die grüne Parteijugend empfohlen hatte, die österreichische Fahne für die Verrichtung der Notdurft zu verwenden.

Fragen, die Hofer nicht zu befürchten hat. Er vertrat schließlich immer eine klare Haltung zur Heimat und zu TTIP.

Mit der Konsequenz, mit der er zu seinen Standpunkten und Meinungen im Wahlkampf, trotz manchmal sehr untergriffiger medialer Behandlung steht, haben wir die Gewissheit, dass wir uns auch auf Ihn verlassen können, wenn er das höchste Amt im Staat in der Hofburg bekleidet.

 

[Text: W. T.; Bild: Parlamentsdirektion/WILKE]