„Eines muss uns bewusst sein: Wir sind als Grüne eine linksliberale Partei“, verkündete Eva Glawischnig auf dem grünen Bundeskongress. Allerdings ist es mit der Liberalität der Ökomarxisten nicht allzu weit her. Zwar zeigen sie ihre Liberalität gern, wenn es um eigene Klientelpolitik geht, etwa freien Drogenkonsum, oder die freie Entfaltung jeglicher Neigungen. Dabei versuchen die Grünen ihr Weltbild ohne Wenn und Aber, ob es dem Bürger gefällt oder nicht, durchzusetzen.

Wenn es sich allerdings um unliebsame Agenden handelt, sind die Grünen schnell mit Verbotsforderungen bei der Hand. Ob es sich um Rauchverbote handelt oder das Recht auf freien Waffenbesitz, alles was nicht dem Trias grüner Politik - Feministen, Homosexuelle und Zuwanderer – entspricht, ist per se schlecht.

Besonderen Eifer entwickeln die selbsternannten Tugendwächter und Moralapostel jedoch, wenn es darum geht unliebsame Meinungen anzuprangern. So vergeht kaum ein Tag. an dem die Grünen nicht irgendwo einen Fall von „Hetze“ zu erkennen glauben. Selbstverständlich handelt es sich dabei immer um den politischen Gegner, also die böse FPÖ oder ihr nahestehende Organisationen. Und selbstverständlich ist dann die geradezu reflexartige Handlung der Grünen mehr als abzusehen.

So auch dieser Tage, wo sich die Grünen über einen Fall von „rassistischen und menschenverachtenden Entgleisung“ in der Zur Zeit empörten und sofort mit der Forderung auf Streichung der Presseförderung reagierten. Zur Zeit hatte ein Bild eines Wiener Kindergartens abgedruckt und in der Bildunterschrift bezugnehmend auf die ethnische Herkunft der Kinder von einer „rassischen Durchmischung“ gesprochen.

 

 

Bild: wikimedia.org