Da hatte Armin Wolf noch ein breites Grinsen im Gesicht. Um 22 Uhr gestern am Beginn der ZIP-Sondersendung zum amerikanischen Wahltag verkündete er aus den USA noch frohen Mutes, „dass Trump nahezu keine Chance mehr hätte, er müsste eigentlich alle ‚swingstates‘ gewinnen und das wäre äußerst unwahrscheinlich“. Das Ergebnis strafte ihn schließlich Lügen. Und nicht nur ihn und den ORF, auch all jene anderen Systemmedien, die abkommandiert waren Trump zu verteufeln um die demokratische Kandidatin auf den Thron zu heben.

In einer beispiellosen Propandakampagne hatten sich in den letzten Monaten die Systemmedien, einheimische wie ausländische, ins Zeug geworfen um Donald Trump zu verteufeln, ihn als primitiv, unfähig für das Amt und vor allem als den „zeitgemäßen“ Anforderungen der „political correctness“ nicht gerecht werdend, darzustellen.

Ins gleiche Horn stießen die sogenannten Prominenten aus Hollywood, aber natürlich auch die heimischen sogenannten „Meinungsbildner“ und die Clique der sogenannten „Kunstschaffenden“ in Österreich. Besonders perfide war der Frontenwechsel jener prominenter republikanischen Parteigänger, wie etwa von G. W. Bush sen., Arnold Schwarzenegger oder Colin Powel, die im vorauseilenden Gehorsam Stimmung gegen Trump machten und erklärten, selbstverständlich Hillary Clinton zu wählen.

In Österreich zeigte sich wieder einmal der Opportunismus Alexander Van der Bellens. In der Hoffnung, Punkte zu sammeln, stimmte er in das Gezeter der Trump-Verteufler ein. Er und auch seine offizielle und inoffizielle Propagandamaschinerie versuchten immer wieder, Parallelen zu Norbert Hofer herzustellen. In der irrigen Auffassung, dass die sicher scheinende Niederlage des neuen amerikanischen Präsidenten, dann auch negative Auswirkungen auf die Chancen seines Gegenkandidaten haben würde, wurden von Van der Bellen und den ihn unterstützenden Medien und Prominenten ständig Vergleiche zwischen Trump und Hofer konstruiert.

Dass diese Einfalt kräftig in die Hose gegangen ist, hat Van der Bellen den amerikanischen Wählern zu verdanken, die offensichtlich so dumm nicht sind, um die versuchte Manipulation nicht zu durchschauen.

Vom amerikanischen Wahlergebnis gedemütigt müssen Van der Bellen und seine Schergen weiter in ihrer Trickkiste kramen, um nun den nächsten opportunistischen Schwenk auszupacken.

Aber auch die österreichischen Wähler werden durchaus in der Lage sein, diese taktischen Lächerlichkeiten zu durchschauen. Zumindest wissen sie, dass sie am besten ihrem eigenen Empfinden und ihrem Hausverstand folgen und nicht dem was ihnen über die Systemmedien vorgegaukelt wird.

 

[Text: W. T.; Bild: Michael Vadon/wikimedia.org]