Ein wahrliche Justizposse ereignete sich im Amtsgericht Göttingen. Dieses gab einer Vermieterin Recht, die ihre Wohnung an den 24-jährigen Göttinger Funktionär der „Jungen Alternative“, der Jugendorganisation der AfD, Lars Steinke, vermietet hatte. Nach dem Gerichtsurteil wurde einer Anfechtungsklage der Vermieterin stattgegeben, da der AfDler ihr verschwiegen hätte, dass er aufgrund seiner politischen Aktivität ein Angriffsziel für linksextremistische Gewalt sein könnte. Durch diese Unterlassung sei laut Gericht der Mietvertrag durch arglistige Täuschung zustande gekommen und somit nichtig. Denn, so das Gericht in der Begründung, diese Aufklärung sei notwendig gewesen, da es durch die besondere Rolle des Jungpolitikers auch zu Auswirkungen auf das Mieobjekt kommen könnte. Tatsächlich kam es zu Antifa-Terrorakten in der Gegend des Mietobjekts, also zu den üblichen Sachbeschädigungen und Brandstiftungen. Auch das Auto des 24-Jährigen wurde angezündet. Ebenso wies das Gericht darauf hin, dass es bereits an früheren Wohnadressen des Funktionärs zu ähnlichen Zwischenfällen gekommen sei.
Zwar wies das Amtsgericht darauf hin, mit dem Urteil der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes zu folgen, wonach eine arglistige Täuschung auch vorliegt, wenn jemand Tatsachen verschweigt, über die ein Vertragspartner nach Treu und Glauben Aufklärung erwarten kann, so muss beispielsweise ein Autoverkäufer darauf hinweisen, wenn ein Gebrauchtwagen einen Unfallschaden hatte, nichtsdestotrotz macht sich die Rechtssprechung offenbar mit dem Antifa-Mob gemein.
Wenn das Beispiel Schule machen sollte, könnten ja auch in Zukunft Auto-Versicherungen die Beiträge für jene, die in den Fokus linker Krimineller geraten sind, beliebig erhöhen oder die Begleichung von Schäden verweigern. Statt den Bürger zu schützen, versuchen die Regierenden offenbar mit allen Mitteln, eine ungeliebte Opposition mundtot zu machen. Berufung wurde bereits angekündigt …

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